Alltag mal ganz anders

Wenn ich aus dem Fenster meines Zimmers schaue, sehe ich Hügel, Wälder und weite Felder. Rund um das Haus ist nur Natur und der Wind pfeift in allen Ecken und Enden. Es ist wundervoll. Nun hat hier auch die Schule angefangen, doch im Gegensatz zu München muss ich hier erst eine halbe Stunde mit dem Fahrrad zur nächsten Bushaltestelle fahren – die ganze Zeit rauf und runter! Nach diesem Jahr bin ich ein echter Fahrradprofi. Das die Straßen hier auf Fynen so hügelig sind, wie wenn man ein Lineal wellt, ist äußerst ungewöhnlich, denn Dänemark ist es überall sonst flach, nur nicht auf meinem Schulweg 🙂 Im Bus treffe ich oft Klassenkameraden oder andere nette Menschen.

Der Unterricht ist so anders wie auf meiner Schule in München. Zu aller erst: Alle duzen sich. Meine erste Erfahrung auf dieser Schule ist, dass zur ersten Stunde nach den dänischen Sommerferien meine Mathelehrerin zu spät kommt und ein wenig verschlafen aussieht. Das erste, was sie tut, Schüler losschicken, um irgendetwas zu holen. Ich verstand nur noch nicht so ganz was. Das mit dem verstehen ist eine witzige Angelegenheit. Oft sitze ich im Unterricht da, und lausche gespannt den Gesprächen um mich herum und frage dann, worüber sie handeln. Fragen ist definitiv meine Lieblingsbeschäftigung in der Schule. Das mache nämlich meistens, wenn ich nicht gerade darüber nachdenke, was gesagt wird. Ich erinnere mich auch noch an meine erste Biologiestunde. Ich finde Bio interessant, aber nicht wirklich logisch. Und auf Dänisch ändert sich diese Einstellung nicht besonders. Meine Klassenkameraden haben versucht, mir zu erklären, worum es in dieser Stunde geht. Dies misslang jedoch, weil auch sie nicht ganz alles verstehen. Dänischer Unterricht basiert vorwiegend auf Sebsterarbeitung, Diskussionen und Gruppenarbeiten.

Zum Mittagessen machen sich viele Madpaket – wenn ich mich zurückerinnere, habe ich das auch immer im Kindergarten und in der Grundschule gehabt. Eine Brotzeitbox gefüllt mit Essen von daheim. Meine Geschwister und ich stehen abends nach dem Abendessen in der Küche und packen unsere Magpaketer voll mit Köstlichkeiten.

Essen bekommt man nicht zu wenig und davon immer nur leckeres!DSC_0002

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s