Ein paar Momente …

… die ich gerne festhalten möchte 🙂

„Es ist morgens. Es ist dunkel. Es ist ein Schultag. Also egal, dass wir alle sehr müde sind. Ich stehe auf, mache mich fertig für den Tag, gehe zum Frühstück. Danach beginnt die allmorgendliche Hektik, ob auch wirklich jeder alles für den Tag dabei hat – und bei sechs Menschen ist das eine Menge Fragerei. Ach ja und die Hühner, unser Hund Luna und unsere Katze Thea werden noch versorgt. Dann steigen wir Kinder alle ins Auto. Beim losfahren schaue ich aus dem Fenster und bemerke den wundervollen scheinenden und klaren Vollmond – denn es ist immer noch stockdunkel. Nachdem Laurits und Rebecca in der Schule abgesetzt haben, setzt Helen Christian und mich am Kindergarten ab, von dem ich dann die letzten Meter zur Bushaltestelle gehe. Und wieder sehe ich ihn, den hellscheinenden Mond. Doch jetzt sind schwarze Wolken vor ihn getreten. Was für ein Naturphänomen.“

Eine andere Szene ein paar Tage später:

„Es ist Freitag. Heute ist ein gemütlicher Tag, da wir nicht so viel und lange Schule haben. Als letztes haben wir Mathe. Wir alle sind müde. (ein dänischer Winter-Dauerzustand – und vermutlich nicht nur in Dänemark) Wir haben Gruppenarbeit – oh was für eine Überraschung (Ironie)! Eine Freundin und ich setzten uns zusammen und so machen wir uns an die Aufgaben. Doch zuerst versucht sie mir mit Händen und Füßen zu erklären, was genau die Aufgabe von uns will. Danach versuchen wir unser Glück und fangen an, irgendwelche Graphen zu zeichnen. Gemeinsam sitzen wir da und hören dänische Musik. Ich versuche mehr die Texte zu entziffern und schaue aus dem Fenster und betrachte den wunderschönen Sonnenuntergang. Was für ein Gemütlichkeitsphänomen.“

Eine weiter Szene an einem Abend:

„Wir sitzen gemeinsam am Esstisch. Dann springt Rebecca auf und sagt, dass gleich der erste Julekalender anfängt. (Hierzu ein paar Worte: In Dänemark gibt es im Fernsehen immer verschiedene Julekalender. Diese haben eine Handlungsgeschichte auf 24 Tage aufgeteilt. Jeden Abend laufen diese im öffentlichen Fernsehen und ganz Dänemark schaut diese an. Am Tag danach wird dann immer wild in der Schule darüber diskutiert, was wohl geschehen wird.) Da der Julekalender demnach bald beginnt, räumen wir den Tisch ab und machen es uns – Rebecca, Laurits, Christian und ich – im Wohnzimmer (i Stuen 🙂 ) gemütlich. Als der zweite Julekalender anfängt, kommt auch Helene dazu und wenig später auch Philip. Luna liegt vor dem Fernseher auf dem Rücken (was äußert amüsant zu betrachten ist). Thea sitzt auf Rebeccas Schoß – einer ihrer Lieblingsplätze. Die ganze Familie ist beisammen und folgt dem Julekalender. Einfach gemeinsame einzigartige Hygge.“

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