Antikes Rom

Jetzt ist es nicht mehr ganz so lange hin, bis ich mit meiner Klasse für eine Woche im April nach Rom fahre. Dafür erarbeiten wir schon fleißig in Arbeitsgruppen die verschiedenen Zeitalter Roms. Und auch das Wetter hier in Dänemark bessert sich von Woche zu Woche. Also im Prinzip heißt es jetzt nur noch, abwarten und losfliegen in das schöne Wetter.

Letztens am Morgen zum Beispiel war bei uns im kleinen Ort ganz viel Nebel und als wir dann mit dem Schulbus raus aus dem Ort gefahren sind, habe ich aus dem Fenster geschaut und auf eine Wolkenschicht genau über unserem Ort gesehen. Und außen herum waren die Felder in einem prächtigen grün und die Sonne schien am blauen Himmel. Ein bisschen wie eine Meeresaussicht hat sich das angefühlt. Und in der Stadt verteilen die Supermärkte gratis Eis. Man könnte fast schon denken, dass der Sommer direkt vor der Tür steht, doch leider ist es erst „Forår“ und heute am Morgen ist es schon wieder ganz grau. Doch das sagt in Dänemark ja vermutlich nicht so viel aus, denn das Wetter ändert sich alle fünf Minuten.

Aufwachen :)

Ich kann es nicht oft genug sagen. Die Sonne scheint, es ist wärmer als fünf Grad und hier und da kommen Blumen zum Vorschein. Der Frühling kommt. Meine Brüder und ich habe gestern sogar schon aus Enthusiasmus Sonnenbrillen und Kappies getragen.
Ich habe es selbst manchmal nicht so gemerkt, aber in den letzten Wochen gespürt. Nicht nur die Menschen um mich herum hatten eine deutlich Winterdepression. Auch ich selbst habe viel Trübsal getrieben. Aber hier nicht zu viel davon. 🙂 Einfach ein Dankeschön an alle Menschen, die mir in dieser Zeit einfach viel zugehört haben. Mir ist bewusst, dass einige dieser Menschen hier auf dieser Homepage vermutlich niemals vorbeischauen werden, da auch eine Sprachbarriere herrscht. Aber dennoch, ich bin dankbar für meine Familie in Dänemark und Deutschland und wo sie sonst noch alle leben. 🙂 Ich bin dankbar für meine besten Freunde, die vielleicht alle nicht um die Ecke wohnen, ob in Deutschland, Dänemark oder an anderen tollen Orten. Aber dennoch gibt es ja das Telephon und einige Telefonate waren definitiv gut-tuend. Und auf jeden Fall habe ich die zwei besten Kontaktpersonen von YFU, die mir immer unter die Arme greifen und mich unterstützen.

Und jetzt heißt es aufwachen und die letzte Zeit hier in Dänemark in vollen Zügen zu genießen. Denn auf der Frühling ist im Anmarsch und da kann man einfach nur die erwachende Natur genießen!

Hygge for dem Fest

Letztes Wochenende war eine ganz besondere Schulparty. Da wir schon die ganze letzte Woche jeden Tag kleine gemütliche Aktivitäten hatten, war am Freitag ein Gemütlichkeitsfest als Abschluss. Und um meiner Klasse alles noch ein bisschen zu versüßen, ist bei uns die letzte Stunde in der Schule ausgefallen. Wir sitzen also alle zusammen, essen Geburtstagkuchen von einer Freundin von mir und hören Musik. Danach geht es dann zum Volleyball Turnier und natürlich erhoffen wir uns den Sieg. Im Anschluss gibt es dann ein gemütliches Beisammensein in der Schule. Wir essen dann alle zusammen zu Abend und genießen eine Talentshow mit hoffentlich ausgefallenen Talenten. Und zum Anschluss gibt es noch die Party.
Alles mit Gemütlichkeit und LolliPops mit kleinen Nachrichten, die wir uns alle im Laufe der Woche gegenseitig schicken konnten.
Und pünktlich zur Hygge Woche kommt die Sonne mit ein bisschen Wärme. 🙂

Hygge und SKAM

Also so langsam bekommt das Wetter ein Routine. Am Morgen ist es bewölkt, dann scheint die Sonne für zwei Minuten oder gibt zu mindestens den Anschein, als würde sie uns ein bisschen Wärme schenken. Und dann ist es bewölkt mit regelmäßigen Regenfällen.

Letzte Woche bin ich dann mit dem Bus zu einer Freundin gefahren und genau als ich aus dem Bus gegangen bin, hat es angefangen wie aus Eimern zu regnen. Als wir dann endlich zu Hause bei ihr angekommen sind, wärmten wir uns erstmal mit einer heißen Schokolade auf und haben uns ein Nutellebrot nicht entgehen lassen. Danach sind wir dann in ihr Zimmer und haben einfach hygge gehabt. Nach einiger Zeit kam dann ihr großer Bruder zu uns und gemeinsam haben wir dan SKAM geschaut. Hier zu eine kleine Erklärung. SKAM ist eine Norwegische Serie, die von dem Leben und Alltag von Jugendlichen in Skandinavien handelt. Alle dänischen Freunde können mir bestätigen, dass das Schulalltag in Wirklichkeit genauso ist. SKAM kann man nur mit Untertiteln (auch Englisch) – in unserem Fall jedoch Dänisch – anschauen. So komme ich auch in den Genuss der norwegischen Sprache und verbessere mich selbst ein bisschen im dänischen Schreiben und Lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall SKAM nicht nur einmal anzuschauen. 🙂

Um nochmal zurückzukommen, bei so einem Wetter wie in der Vorjahreszeit bleibt nicht mehr so viel, als sich mit seinen besten Freunden unter die Decke zu kuscheln und SKAM zu schauen oder einfach nur philosophische Gespräche zu führen. Und der gute Nebeneffekt dabei ist, dass ich Anne, die Freundin, die ich besucht habe, ein bisschen Deutsch lehre und sie mirgeduldig beim Dänischen hilft. 🙂foto-am-21-02-17-um-17-13-2